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Rettet die Affen von Mauritius




Auf der Urlaubsinsel Mauritius boomt der Handel mit Primaten. Mauritius ist nach China der zweitgrößte Exporteur weltweit für Langschwanzmakaken (Macaca fascicularis). Der Inselstaat verkauft jedes Jahr Tausende Affen an die Tierversuchsindustrie in den USA und Europa, vor allem Frankreich, Großbritannien und Deutschland.

Helfen Sie mit, den grausamen Handel mit Affen zu beenden. Machen Sie mit bei unserer Protestaktion! 

2014 wurden 373 von insgesamt 8.991 Affen nach Deutschland exportiert. 1.882 Tiere gingen nach Frankreich, 1.154 nach Großbritannien, 1.077 nach Spanien. Da der Import nach Deutschland großenteils über Zwischenhändler in den Niederlanden und anderen EU-Ländern erfolgt, wird die tatsächliche Anzahl der Tiere aus Mauritius jedoch verschleiert.


Verdeckte Recherchen unseres britischen Partnervereins Cruelty Free International (ehemals BUAV) dokumentieren das Leid der Tiere. Langschwanzmakaken werden in der Wildnis mit Fallen gefangen und für die Massenzucht in Tierfabriken eingepfercht. Tiere, für die es keine Abnehmer gibt wie zu große Männchen, werden umgebracht und wie Müll entsorgt.

Für den Export bestimmte Affen werden in kleine Holzkisten gepfercht und als Ladung in Passagierflugzeugen verfrachtet. Auf den Langstreckenflügen leiden die Tiere Hunger, Durst, Angst und Stress. Seit Jahren protestieren Tierrechtler dagegen. Die meisten Fluggesellschaften sind aufgrund der weltweiten Proteste bereits aus dem grausamen Geschäft ausgestiegen. Air France ist die letzte europäische Fluglinie, die Affen, auch aus Mauritius, transportiert und die Tierversuchsindustrie mit Nachschub versorgt.

Die Zuchtanstalt Noveprim auf Mauritius gehört zu 47 % der Firma Covance. Der amerikanische Konzern unterhält Auftragslabors in aller Welt, darunter auch in Münster, Deutschland. Bei Covance in Münster werden jedes Jahr etwa 1.000-2.000 Affen in qualvollen Giftigkeitsprüfungen getötet. Den Tieren werden Chemikalien oder Medikamente mit einem Schlauch in den Magen gepumpt oder in die Blutbahn injiziert. Schließlich werden die Tiere getötet.

Wir fordern, dass der grausame Handel mit Affen auf Mauritius endlich beendet wird und die Tiere in die Freiheit entlassen werden!


Weitere Infos:

Website der BUAV-Kampagne (Englisch) http://saveourmonkeys.com  
Video der BUAV-Recherche »Affenmord auf Mauritius« (Englisch) >>
Video der BUAV-Recherche »Das grausame Geschäft mit Affen« (Deutsch) >>
Kampagne »Nein zu Air France« >>
Dr. Jane Goodall appelliert im Namen der Affen von Mauritius >>


Sie können helfen!

Online-Petition (Englisch), ab Juli 2015 >>

Deutsche Übersetzung des Petitionstextes "Stoppt das Leid der Affen von Mauritius:

Die Urlaubsinsel Mauritius ist bekannt für ihre herrlichen Strände, das tropische Klima, sein kulturelles Erbe und die außergewöhnliche Tierwelt. Die Tourismusbehörden arbeiten verstärkt daran, ein grünes Image für ethisch denkende Touristen zu vermitteln. Doch der gute Ruf wird überschattet durch die Rolle, die das Urlaubsparadies als einer der weltgrößten Märkte für den grausamen und umstrittenen Handel mit Affen fürs Versuchslabor spielt. 2014 exportierte Mauritius 8.991 Affen, hauptsächlich nach Europa und in die USA.

Wussten Sie, dass auf der Insel zehntausende Affen in Farmen gefangen gehalten werden?

Viele von ihnen werden wild gefangen und in Käfige gesteckt. Aus ihrer Dschungelheimat und ihren Familienverbänden gerissen, müssen sie ihr Leben als Zuchtmaschinen hinter Gittern verbringen. Ihre Jungen werden an die Tierversuchsindustrie in den USA und Europa verkauft. Eingepfercht in kleine Kisten werden sie um den Globus geflogen, um im Tierversuchslabor zu enden, wo sie mit Chemikalien oder Medikamenten vergiftet werden oder in der Hirnforschung jahrelange Torturen über sich ergehen lassen müssen.

Der Affenhandel ist für das Land wirtschaftlich völlig unbedeutend; er macht nur 2 % des Umsatzvolumens der Tourismusindustrie aus.

Die Kampagne „Rettet unsere Affen“ von Cruelty Free International hat zum Ziel, die brutale Ausbeutung der Affen auf Mauritius zu beenden. >>

Weitere Infos auf Englisch >>


Brief an Hon. Charles Gaëtan Xavier-Luc DUVAL G.C.S.K.,F.C.A., Vizepremierminister und Tourismusminister von Mauritius

Wir sind schockiert, zu erfahren, dass Mauritius, das für seine herrlichen Strände, das tropische Klima, sein kulturelles Erbe und die außergewöhnliche Tierwelt bekannt ist, einer der weltgrößten Lieferanten für Affen fürs Versuchslabor ist. Zehntausende dieser Wildtiere werden in Ihrem Land in Farmen gefangen gehalten und als Zuchtmaschinen missbraucht, um Affenbabys für die Tierversuchsindustrie zu produzieren, wo sie in den Laboren in Europa und den USA leiden. Mauritius will seine Tourismusindustrie ausweiten, aber der ethische Tourismus gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das Wissen über die Rolle, die Mauritius im brutalen Affenhandel spielt, schadet dem guten internationalen Ansehen als Urlaubsparadies. Dabei ist der umstrittene Handel wirtschaftlich völlig unbedeutend im Vergleich zur Tourismusindustrie.

Wir unterstützen die Kampagne von Cruelty Free International und fordern Sie auf, das Leid der Affen zu beenden. Wir sind uns sicher, dass ein solcher Schritt das Image von Mauritius als echtes Inselparadies vorantreiben und mehr Urlauber anlocken würde. Mauritius sollte ein Paradies für alle sein – auch für die Affen.

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Briefe schreiben

Wir haben Musterbriefe für Sie vorbereitet, die an die Botschafterin von Mauritius, den Premierminister des Landes sowie den Hotelverband gerichtet sind.

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