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Was wir tun

Politische Arbeit

Unser Verein ist auf verschiedenen Ebenen politisch aktiv, um die Forderung nach einer innovativen, tierversuchsfreien Forschung einzubringen. Im Folgenden sind exemplarisch Aktivitäten aufgeführt.


EU-Tierversuchsrichtlinie

2013 sind das völlig unzureichende Tierschutzgesetz und die neue Tierversuchsverordnung verabschiedet worden. Beide dienen der Umsetzung der EU-Tierversuchsverordnung. Unser Verein hat den politischen Prozess auf EU- und Bundesebene von Beginn an begleitet und ausführliche Stellungnahmen sowie gemeinsam mit anderen Tierschutz- und Tierversuchsgegnerorganisationen ein Rechtsgutachten vorgelegt. >>


Bundestags- und Landtagswahlen

Unser Verein verschickt anlässlich von Wahlen Fragen an die Parteien, um deren Position hinsichtlich der tierversuchsfreien Forschung zu erfahren und wertet die Wahlprogramme aus. So unter anderem 2011 anlässlich der Landtagswahl in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt, Anfang 2013 in Niedersachsen und im Herbst 2013 anlässlich der Bundestagswahl und der Landtagswahlen in Bayern und Hessen sowie 2014 zu den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg.


Fachgespräche zu Tierversuchen

Unser Verein iniitiert Fachgespräche mit Entscheidungsträgern. Beispielsweise nahmen wir im August 2011 einen Termin mit Vertretern des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMELV) wahr, bei dem wir aktuelle Tierversuche betreffende politische Themen und die damit verbundenen Forderungen vorgetragen haben.


Primatenhirnforschung

Vor der Wahl im März 2011 nannten die Grünen in Baden-Württemberg als Ziel, die Primatenhirnforschung innerhalb eines festgesetzten Zeitrahmens abschaffen zu wollen. Kaum an der Regierung, sind die guten Vorsätze vergessen. Die grüne Wissenschaftsministerin hält vehement am Beibehalt der Hirnversuche fest. Im Oktober 2011 hatten wir über 60.000 Unterschriften an das grün geführte Landwirtschaftsministerium Baden-Württemberg übergeben und in einem Fachgespräch die konkreten Forderungen dargelegt. Unser Verein hat die Affenhirnforschung in die Öffentlichkeit und eine politische Debatte ins Rollen gebracht. Als eine Folge der Aktivitäten unseres Vereins fand im November 2012 eine Anhörung im Landtag zu dem Thema statt, an der unser Verein aktiv beteiligt war. >>

Am Magdeburger Leibniz-Institut für Neurobiologie werden extrem grausame Tierversuche an Affen, Wüstenrennmäusen (Gerbils), Ratten und Mäusen durchgeführt. Im August 2013 hat unser Verein über 20.000 Unterschriften an Dr. Hermann Onko Aeikens, Landwirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt übergeben. >>
 

Mitarbeit im Hessischen Landestierschutzbeirat

Unser Verein ist Mitglied im Hessischen Landestierschutzbeirat, das im Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz angesiedelt ist. Ca. zweimal pro Jahr finden Sitzungen des Gremiums statt, das unter anderem aus Interessenvertretern des Tierschutzes, der Industrie und Landwirtschaft besteht. Hier hat unser Verein die Möglichkeit Anträge einzubringen und Forderungen an die Landesregierung zu stellen.
 

Botox

Vor dem Start unserer Kampagne 2007 war das mit der Botox-Testung verbundene Tierleid kaum bekannt. Wir haben eine EU-weite Kampagne iniitiert und Botox zu einem politischen Thema gemacht.

Auf Initiative unseres Vereins wurde ein Antrag zu Botox in den Bayerischen Ärztetag eingebracht. Im April 2010 hatte sich der 68. Bayerische Ärztetag schließlich einstimmig für die Streichung des LD50-Tests im Europäischen Arzneibuch ausgesprochen sowie dafür, die Herstellerfirmen aufzufordern, die Validierung einer tierversuchsfreien Methode voranzubringen. Aufgabe dieses Ärzteparlaments ist unter anderem die Beratung aller gesundheitspolitisch relevanten Fragen.

Nach intensiver Öffentlichkeitsarbeit hat der Marktführer Allergan 2011 eine Zulassung für einen tierversuchsfreien Test erhalten. Im April 2012 überreichten wir 61.638 Unterschriften gegen Botox-Tierversuche an die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz. Wir wollen erreichen, dass der Firma Merz die Genehmigung für die beim Tierversuchslabor LPT in Hamburg durchgeführten Botox-Tierversuche entzogen wird, da eine tierversuchsfreie Methode vorhanden ist. Beim anschließenden Gespräch mit Vertretern der Veterinärabteilung, die für die Genehmigung von Tierversuchen in Hamburg zuständig ist, wurden unsere Forderungen konkret begründet. >>


Verbandsklagerecht

Im Rahmen einer ersten Anhörung im November 2012 konnten sich baden-württembergische Verbände sowohl der Tierschutz- als auch der Tiernutzerseite zur geplanten Einführung des Verbandsklagerechts für anerkannte Tierschutzorganisationen auf Landesebene äußern. Unser Verein schloss sich der Stellungnahme des Landestierschutzverbands Baden-Württemberg an und nahm an der Anhörung teil. >>


Vorträge bei politischen Gremien

Unser Verein hält auf Anfrage Vorträge in politischen Gremien. Parteien, bei denen wir bereist Vorträge gehalten sind: Grüne, SPD, Linke und ÖDP. Beispielsweise haben wir im Juli 2013 bei den Grünen in Niedersachsen über Tierversuche referiert und im September 2012 an einem Seminar zu Tierversuchen bei der Grünen Jugend Baden-Württemberg und Bayern teilgenommen. In Dezember 2010 präsentierten wir in einem Vortrag im Landtag von Baden-Württemberg im Rahmen des tierschutzpolitischen Treffens der Grünen die Arbeit unserer Ärztevereinigung.
 

Lobbyarbeit auf EU-Ebene

Im Rahmen der Mitarbeit in der ECEAE sind wir aktiv an der Lobbyarbeit in Brüssel und Straßburg beteiligt. Themen sind hier unter anderem Kosmetik-Tierversuche und REACH. Gemeinsam mit unseren Partnern bei der ECEAE haben wir eine Lobbykampagne zur Wahl des Europaparlaments 2014  gestartet. Einige der deutschen Parteien, die zur EU-Wahl antreten, haben wir nach ihrer Position zur Abschaffung von Tierversuchen befragt und diese übersichtlich zusammengefasst.


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