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Datenbank Tierversuche

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4687 Ergebnisse wurden gefunden

Dokument 1Titel: Niedrige Suldifkonzentrationen und eine hohe Aktvierung der Cystathion-ß-Synthetase (CBS) durch S-Adenosylmethionin (SAM) beim langlebigen Nacktmull
Hintergrund: Vergleich der Sulfidkonzentration im Blut von verschiedenen Tierarten, die unterschiedlich alt werden können.
Tiere: 60 Tiere verschiedener Arten (10 Nacktmulle, 35 Graumulle, 21 Mäuse, 4 Meerschweinchen)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Nacktmulle (Heterocephalus glaber) werden am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin gezüchtet und gehalten. Die Meerschweinchen stammen aus der Versuchstierzucht Harlan Laboratories, Venray, Niederlande und werden ebenfalls Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin gehalten. Die Nacktmulle zweier Arten (16 Fukomys Micklemi, und 19 Fukomys mechowii) werden am Institut für Allgemeine Zoologie, Universität Duisburg-Essen gehalten. Die Mäuse werden am Center for Sepsis Control and Care Jena gehalten. Die Versuche werden vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGESO) Berlin, dem Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) sowie dem Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz, Bad Langensalza, genehmigt.

Die Nacktmulle sind im Durchschnitt 44 Monate alt, die Graumulle 31 bzw. 56 Monate, die Mäuse 9 und die Meerschweinchen 12 Monate.

Den Tieren werden unter Betäubung Blutproben entnommen: Nacktmulle und Meerschweinchen durch Stich ins Herz (Herzpunktion), Graumulle aus einer Vene und den Mäusen aus dem Venengeflecht hinter dem Auge. Außerdem werden Blutproben von Menschen verwendet. Die Blutproben werden auf die Konzentration von Sulfid untersucht. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben.

Die Arbeit wurde durch die Leibniz-Gesellschaft und die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Altersforschung, Biologische Grundlagenforschung, Tierphysiologie

Originaltitel: Low sulfide levels and a high degree of cystathione ß-synthase (CBS) activation by s-adenosylmethionine (SAM) in the long-lived naked mole-rat

Autoren: Maja Dziegelewska*, Susanne Holtze, Christiane Vole, Ulrich Wachter, Uwe Menzel, Michaela Morhart, Marco Groth, Karol Szafranski, Arne Sahm, Christoph Sponholz (1,6), Philip Dammann (3, 7), Klaus Huse, Thomas Hildebrandt, Matthias Platzera

Institute: (1) Genomanalyse, Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI), Beutenbergstraße 11, 07745 Jena, (2) Reproduktionsmanagement, Leibniz-Institut für Zoo & Wildtierforschung, Alfred-Kowalke-Straße 17, 10315 Berlin, (3) Institut für Allgemeine Zoologie, Universität Duisburg-Essen, Essen, (4) Klinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum, Ulm, (5) Leibniz-Institute für Naturprodukteforschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI), Jena, (6) Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum, Jena, (7) Zentrales Tierlabor, Universitätsklinikum, Universität Duisburg-Essen, Essen

Zeitschrift: Redox Biology 2016: 8; 192-198

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4804



Dokument 2Titel: Fruktose betriebene Glykolyse unterstützt die Sauerstoffmangel-Resistenz beim Nacktmull
Hintergrund: Wie lange können Nacktmulle ohne Sauerstoff auskommen? Die Überlebensraten von Nacktmullen und Mäusen bei verschiedenen Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalten in der Luft werden untersucht. Die Autoren begründen die Wichtigkeit ihrer Forschung zum Verständnis des Fruktosestoffwechsels bei Nacktmullen mit der Perspektive, Strategien zur Behandlung von Schlaganfall und Herzinfarkt entwickeln zu können.
Tiere: 123 Tiere verschiedener Arten (-3-20-)
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden am Max-Dellbrück-Center Berlin, in Chicago und Pretoria, Südafrika durchgeführt. Es wird eine Vielzahl verschiedener Versuche jeweils mit einigen Mäusen und einigen Nacktmullen (Heterocephalus glaber) durchgeführt. Die Mäuse sind 2-4 Monate alt, die Nacktmulle 1 – 11 Jahre (sie können bis 30 Jahre alt werden).

- Mäuse und Nacktmulle werden in einer Kammer Luft mit 5% Sauerstoff ausgesetzt (normal sind 21%). Die Mäuse sind nach 15 Minuten alle tot, während die Mulle 5 Stunden überleben.

- Es wird 2,5%, dann 5%, dann 10% CO2 in eine Kammer eingeleitet, um das Vermeideverhalten zu beobachten. Die Mäuse meiden das CO2-Gas schon in einer Konzentration von 2,5%, die Mulle erst bei 10%. Normal sind 0,03% CO2 in der Luft.

- Bei 80% CO2 und 20% Sauerstoff sterben die Mäuse nach wenigen Minuten, die Mulle überleben 5 Stunden.

- Mäuse und Nacktmulle werden einer Luft mit 0% Sauerstoff ausgesetzt. Die Mäuse hören nach 45 Sekunden ohne Sauerstoff auf zu atmen. Wenn 20 Sekunden später Sauerstoff in die Kammer eingeleitet wird, erholen sich die Mäuse nicht, sondern sterben. Die Mulle verlieren ebenfalls nach 20 Sekunden das Bewusstsein, atmen aber sporadisch und der Herzschlag verlangsamt sich drastisch. Nach 10 Minuten wird der Sauerstoffgehalt auf normale 21% gesetzt, die Mulle erwachen und zeigen keinerlei Spätfolgen. 30 Minuten ohne Sauerstoff überleben die Nacktmulle jedoch nicht.

- Mulle, die bei 0% Sauerstoff auf eine Körpertemperatur von 37°C erwärmt werden, sterben nach 6 Minuten. Bei einer normalen Körpertemperatur von 30°C überleben sie 18 Minuten.

- Mehrere Mulle und Mäuse werden geköpft, um ihre Gehirne und Herzen zu untersuchen.

- Mulle und Mäuse werden nach 15 Minuten in verschiedenen Gasgemischen durch Genickbruch (Mäuse) oder Köpfen (Mulle) getötet, um ihre Lungen zu untersuchen.

Die Arbeit wurde unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Europäischen Forschungsrat, NSF und NIH.

Bereich: Biologische Grundlagenforschung, Tierphysiologie

Originaltitel: Fructose-driven glycolysis supports anoxia resistance in the naked mole-rat

Autoren: Thomas J. Park*, Jane Reznick, Bethany L. Peterson, Gregory Blass, Damir Omerbasic, Nigel C. Bennett, P. Henning J. L. Kuich, Christin Zasada, Brigitte M. Browe, Wiebke Hamann, Daniel T. Applegate, Michael H. Radke (5,6), Tetiana Kosten, Heike Lutermann, Victoria Gavaghan, Ole Eigenbrod, Valerie Bégay, Vince G. Amoroso, Vidya Govind, Richard D. Minshall, Ewan St. J. Smith, John Larson, Michael Gotthardt (5,6), Stefan Kempa, Gary R. Lewin (2,1)

Institute: (1) Laboratory of Integrative Neuroscience, Department of Biological Sciences, University of Illinois at Chicago, Chicago, USA, (2) Molecular Physiology of Somatic Sensation, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin, (3) Department of Zoology and Entomology, University of Pretoria, Pretoria, Südafrika, (4) Integrative Proteomics and Metabolomics, Berlin Institut für Medizinische Systembiologie, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Berlin, (5) Neuromuskuläre und Kardiovaskuläre Zellbiologie, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Berlin, (6) Deutsches Zentrum für Herz-Kreislaufkrankheiten (DZHK), Berlin, (7), Departments of Anesthesiology and Pharmacology, University of Illinois at Chicago, Chicago, IL, USA, (8) Department of Pharmacology, University of Cambridge, Cambridge, Großbritannien, (9) Department of Psychiatry, University of Illinois at Chicago, Chicago, IL, USA, (10) Exzellenz-Cluster Neurocure, Charité Universitätsmedizin Berlin, Berlin

Zeitschrift: Science 2017: 356; 307-311

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4803



Dokument 3Titel: Kortikale Neuronen von Fledermäusen reagieren am besten auf Echos von den nächsten Zielen beim Hören von natürlichen Biosonar-Multi-Echo-Strömen
Hintergrund: Untersuchungen von Hirnströmen bei Fledermäusen, die über verschiedene Objekte geschwungen werden.
Tiere: 6 Fledermäse (Brillenblattnasen)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt. Die Fledermäuse der Art Brillenblattnasen (Carollia perspicillata) werden im Institut für Zellbiologie und Neurowissenschaft der Universität Frankfurt gezüchtet. Zur Versuchsvorbereitung werden den Tieren unter Narkose mehrere Elektroden in den Schädel implantiert, deren Spitzen bis ins Gehirn reichen. Während der eigentlichen Studie sind die Fledermäuse in einer Art Pendel befestigt, das über eine Strecke von 4 Metern hin und her schwingt. Am einen Ende der Schwingachse "überfliegt" das entsprechende Tier nacheinander einen Felsstein aus Pappe, ein Holzbrett und eine Acrylglasscheibe. Mit einem ultraschallsensiblen Mikrophon, das direkt über dem Kopf der Fledermaus angebracht ist, werden die Signale, die die Fledermaus aussendet und die Echos, die von den Gegenständen zurückkommen, gemessen. Außerdem erfolgt eine drahtlose Messung der Aktivität bestimmter Hirnrindenbereiche über die implantierten Elektroden. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Tierphysiologie, Hirnforschung, Neurobiologie, Hörforschung, Sinnesphysiologie

Originaltitel: Cortical neurons of bats respond best to echoes from nearest targets when listening to natural biosonar multi-echo streams

Autoren: M. Jerome Beetz*, Julio C. Hechavarria, Manfred Kössl

Institute: Institut für Zellbiologie und Neurowissenschaft, Goethe-Universität, Max-von-Laue-Str. 13, 60439 Frankfurt

Zeitschrift: Scientific Reports 2016: 6:35991

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4802



Dokument 4Titel: Vergleichende morphologische und funktionelle Untersuchungen zur Pathogenese von Influenzavirusinfektionen bei Säugern und Vögeln
Hintergrund: Studie zur Untersuchung der Anfälligkeit verschiedener Tierarten (Säugetiere und Vögel) auf den Geflügelpesterreger H5N1 und daraus resultierenden Veränderungen in den inneren Organen.
Tiere: 177 Tiere verschiedener Arten (18 Albinomäuse, 7 Katzen, 42 Hühner, 14 Höckerschwäne, 22 Moschusenten, 22 Pekingenten, 18 Stockenten, 23 Schwarzkehlchen, 11 Mönchsgrasmücken, 22 Blutschnabelweber)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Tiere stammen von der Charles River GmbH (Mäuse und Katzen), der Lohmann Tierzucht GmbH (Hühner), dem Max-Planck-Institut für Ornithologie (Schwarzkehlchen und Blutschnabelweber), dem Institut für Vogelforschung/Vogelwarte Helgoland (Mönchsgrasmücke), dem Friedrich-Loeffler-Institut (Stockenten) und privaten Zuchtstätten. Im Rahmen der Doktorarbeit werden die Tiere der verschiedenen Tierarten künstlich mit entweder unterschiedlichen Dosen oder unterschiedlichen Stämmen des Geflügelpesterregers H5N1 infiziert. Die Infektion erfolgt ohne Narkose über Einträufeln einer das Virus enthaltenen Flüssigkeit in Augen oder Nase, über den Magen und/oder die Luftröhre. Anschließend werden die Tiere klinisch beobachtet. Die meisten Tiere zeigen Symptome wie Lethargie, Fieber, Atemwegsbeschwerden und zentralnervöse Störungen (u.a. Schwanken, Koordinationsprobleme, Schiefhals, überstreckter, verkrampfter Hals (Opisthotonus)) und versterben innerhalb weniger Tage. Manche Tiere wie einige Sperlingsvögel versterben symptomlos, andere zeigen schwerste Krankheitsanzeichen. So erliegen die Moschusenten ihren schweren Symptomen mit Krämpfen und Ruderbewegungen innerhalb von drei Tagen. Die Katzen zeigen Inappetenz, Atembeschwerden und Fieber. Sie und die wenigen Überlebenden der anderen Tierspezies werden nach einigen Tagen getötet (tierartlich unterschiedlich nach 2 – 21 Tagen). Die Art der Tötung ist entweder Entbluten unter Narkose oder bei den Mäusen Köpfen. Danach erfolgt eine Untersuchung der inneren Organe auf Veränderungen.

Bereich: Infektionsforschung, Virologie, Vogelgrippeforschung, Tierseuchenforschung, Veterinärpathologie

Originaltitel:

Autoren: Angele Breithaupt (Betreuer: Jens Peter Teifke)

Institute: Justus-Liebig-Universität Gießen, Fachbereich Veterinärmedizin, Institut für Veterinär-Pathologie, Frankfurter Str. 96, 35392 Gießen, Durchführung der Versuche am Friedrich-Loeffler-Institut/ Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, Südufer 10, 17493 Greifswald-Insel Riems

Zeitschrift: Dissertation zur Erlangung des Doktorgrads der Veterinärmedizin 2011, http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2011/8185/pdf/BreithauptAngele_2011_04_18.pdf

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 4801



Dokument 5Titel: Einfluss von Botulinumtoxin A auf den Ausdruck von MyHC-Isoformen in der Kaumuskulatur von Dystrophin-defizienten Mäusen (Mdx-Mäuse)
Hintergrund: Untersuchung zur "Verbesserung" eines typischen "Tiermodells" für die Erforschung der Duchenne Muskelatrophie des Menschen.
Tiere: 20 Mäuse
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der zuständigen Behörde in Sachsen genehmigt. Die Mäuse stammen ursprünglich vom Jackson Laboratory in Bar Harbor, USA, und werden in Dresden weitergezüchtet. Mdx-Mäuse sind das gängigste "Tiermodell" für Forschungen bezüglich der Duchenne Muskelatrophie (einer tödlich verlaufenden Erkrankung des Menschen, bei der sich die Muskulatur langsam abbaut, bis die Herzmuskulatur betroffen ist). Anders als beim Mensch kommt es aber bei den Mdx-Mäusen zur Erholung/Heilung der Muskulatur. Im Rahmen dieser Studie werden 10 Mdx-Mäuse und 10 normale Mäuse mit Injektionen in die Bauchhöhle in Narkose gelegt und die rechte Kaumuskulatur durch eine Injektion des Nervengiftes Botulinumtoxin A (Botox) gelähmt. Die Auswirkungen des Nervengiftes zeigen sich erst verzögert nach etwa 3 Tagen. Die Tiere verweigern festes Essen und knirschen mit den Zähnen. 21 Tage nach der Injektion des Nervengiftes werden die Tiere mit einer Überdosis an Narkosegas getötet und geköpft.

Bereich: Gentechnik, Neuropathologie, Muskelerkrankungen

Originaltitel: Influence of botulinumtoxin A on the expression of adult MyHC isoforms in the masticatory muscles in dystrophin-deficient mice (Mdx-Mice)

Autoren: Ute Ulrike Botzenhart*, Constantin Wegenstein, Teodor Todorov, Christiane Kunert-Keil

Institute: Poliklinik für Kieferorthopädie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, TU Dresden, Fetscherstr. 74, 01307 Dresden

Zeitschrift: BioMed Research International 2016: doi: 10.1155/2016/7063093

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4800



Dokument 6Titel: Blumen in der Dunkelheit finden: Nektar-fressende Fledermäuse verbinden Geruchsinn mit Echoortung während der Futtersuche nach Nektar
Hintergrund: Untersuchung über die Nutzung von geruchlichen Reizen und Ultraschallreizen bei der Futtersuche von nektarfressenden Fledermäusen.
Tiere: 15 Fledermäse (Kleine Mexikanische Blüten-Fledermäuse (Leptonycteris yerbabuenae))
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Fledermäuse der Art (Leptonycteris yerbabuenae) werden mittels Netzen am Eingang einer Höhle in Mexico eingefangen. Die Haltung erfolgt in einem kleinen Raum (3 x 4 x 2 m) mit freiem Zugang zu Futter. Nach bis zu 4 Nächten werden die Tiere in der Nähe des Fangortes wieder frei gelassen. Die eigentliche Studie wird zwischen 19.00-2.00 Uhr in kompletter Dunkelheit in einem sechseckigen Flugkäfig von 4 x 4 x 2,5 m durchgeführt. Jede Fledermaus wird einzeln in 3 Versuchsanordnungen eingesetzt. Hierbei wird mittels Kamera überprüft, worauf das Tier bei seiner Futtersuche besser reagiert: geruchliche Reize (eine bestimmte Futterblume) oder Ultraschallreize (Versuch 1), geruchliche Reize oder Kombination aus Geruch und Ultraschall (Versuch 2), Ultraschallreize oder Kombination aus Geruch und Ultraschall (Versuch 3). Die einzelnen Versuche enden für die Tiere entweder, wenn sie nach ihrer Wahl Zuckerwasser aus einer Schale trinken oder nach 30 Minuten.

Die Studie wurde gefördert von der Universität Ulm und Conacyt-DAAD.

Bereich: Verhaltensforschung, Sinnesphysiologie

Originaltitel: Finding flowers in the dark: Nectar-feeding bats integrate olfaction and echolocation while foraging for nectar

Autoren: Tania P. Gonzalez-Terrazas*, Carlos Martel, Paulo Milet-Pinheiro, Manfred Ayasse, Elisabeth K.V. Kalko (1,2), Marco Tschapka (1,2)

Institute: (1) Institut für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik, Universität Ulm, Albert Einstein Allee 11, 89069 Ulm, (2) Smithsonian Tropical Research Institute, Balboa, Panamá, Panama

Zeitschrift: Royal Society Open Science 2016: 3; 160199

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4799



Dokument 7Titel: Die Aktivierung des astrozytischen Nrf2/ARE-Systems verbessert die Bildung von demyelinisierenden Läsionen in einem Multiple-Sklerose-Tiermodell
Hintergrund: Untersuchungen, dass Mäuse mit bestimmten Gendefekten im Gehirn widerstandsfähiger gegen Hirnentzündungen und –veränderungen sind als gesunde Mäuse. Dies soll Aufschluss im Bereich der Multiple Sklerose-Forschung geben.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Für diese Studie werden 8-10 Wochen alte verschiedenartig genmanipulierte Mäuse oder deren Nachkommen verwendet. Als Kontrollgruppe werden gesunde Mäuse desselben Alters verwendet. Die gentechnisch veränderten Mäuse stammen von der Medizinischen Fakultät der Uniklinik Aachen (Dr. Lüdde) und der Universität von Pittsburgh (Prof. Kensler). Ein Teil der Mäuse bekommt über eine bzw. drei Wochen ein Gift gefüttert, welches die Ummantelung der Nervenzellen im Gehirn schädigt und bestimmte Nervenzellen zerstört. Am Ende dieser Zeiträume wird allen Tieren der Kopf rasiert und sie bekommen ein Mittel (Luciferin) in die Bauchhöhle gespritzt, mit welchem man durch die Entstehung von Licht (wie bei Glühwürmchen) eine Aussage über die Aktivität der Gene machen kann. Einige der Mäuse werden für besondere Untersuchungen 10 Minuten nach der Injektion von Luciferin durch Genickbruch getötet, um deren Gehirne zu untersuchen. Alle anderen Mäuse werden nach diesen 10 Minuten mit Gas in Narkose gesetzt und das ausgesendete Licht mit Hilfe eines besonderen Gerätes gemessen. Für weitere Untersuchungen von Gewebeproben bzw. Genaktivitäten werden die Tiere unter Narkose entweder mittels Injektion von 3,7%iger Formaldehydlösung oder eisgekühlter Salzlösung direkt ins Herz getötet und die Gehirne entfernt.

Die Studie wurde durch das START-Programm der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen finanziert.

Bereich: Multiple-Sklerose-Forschung, Gentechnik

Originaltitel: Activation of the astrocytic Nrf2/ARE system ameliorates the formation of demyelinating lesions in a Multiple sclerosis animal modell

Autoren: T. Draheim, A. Liessem, M. Scheld, F. Wilms, M. Weißflog, B. Denecke, T.W. Kensler, A. Zendedel (1,5), C. Beyer, M. Kipp (1,6), C.J. Wruck, A. Fragoulis (3,7), T. Clarner*

Institute: (1) Medizinische Fakultät, Institut für Neuroanatomie, Uniklinik RWTH Aachen, Wendlingweg 2, 52074 Aachen, (2) Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) Aachen, Uniklinik RWTH Aachen, (3) Institut für Anatomie und Zellbiologie, Medizinische Fakultät, Uniklinik RWTH Aachen, (4) Department of Pharmacology and Chemical Biology, School of Medicine, University of Pittsburgh, Pennsylvania, USA, (5) Department of Anatomical Sciences, Faculty of Medicine, Giulan University of Medical Sciences, Rasht, Iran, (6) Institut für Anatomie II, Ludwig-Maximilians-Universität München, (7) Abteilung für Orthopädische Chirurgie, Medizinische Fakultät, Uniklinik RWTH Aachen

Zeitschrift: Glia 2016: 64 (12); 2219 – 2230

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4798



Dokument 8Titel: Die zytoplasmatische Injektion von murinen Zygoten mit Dornröschen-Transposon-Plasmiden und Minicircles führt zu einer effizienten Erzeugung von Keimbahn-transgenen Mäusen
Hintergrund: Einführung einer bestimmten Injektionsmethode zum Einsetzen eines Fremdgens bzw. mehrere Fremdgene gleichzeitig in das Erbmaterial befruchteter Eizellen von Mäusen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Im Rahmen dieser Studie werden die weiblichen "Spender"mäuse dazu gebracht, dass sie besonders viele reife Eizellen entwickeln (für Details wird auf eine ältere Arbeit verwiesen). Nach der Befruchtung durch vorhandene Männchen werden diese befruchteten Eizellen gewonnen (Art und Weise wird nicht beschrieben). Sie sind der eigentliche Bestandteil dieses Versuches. Unter dem Mikroskop wird in diese befruchteten Eizellen mittels einer extrem feinen Nadel ein Gemisch aus kurzen Genstücken gespritzt. Diese Genstücke sollen in der weiteren Entwicklung der Eizelle zum Embryo in das Erbmaterial der Zellen eingebaut werden. Ein Teil dieser Genstücke ist dabei dafür zuständig, dass der andere Teil abgelesen wird und so die Zellen, in denen die Gene eingebaut wurden, einen bestimmten Stoff produzieren.

Nach der Injektion werden die Eizellen, die nicht durch die Nadel getötet wurden, in den Eileiter von sogenannten Empfängermäusen eingesetzt. Auch hier wird nicht erwähnt, wie das gemacht wird. Nach der Geburt der Jungtiere werden diese darauf untersucht, ob in das Erbgut ihrer Körperzellen diese bestimmte Gensequenz eingebaut wurde. Dies wird mittels bestimmter Messmethoden aus der Gentechnik gemacht (PCR = Polymerase Chain Reaction, Southern Blotting, Western Blotting), wobei dafür Körperzellen der betroffenen Tiere verwendet werden. Wie diese gewonnen werden, wird wieder nicht erwähnt (häufig wird zur Gewinnung von Körperzellen die Schwanzspitze der Mäuse abgeschnitten). Tiere, die eines der gespritzten Genstücke eingebaut haben, leuchten unter einer bestimmten Lampe (Fluoreszenzbildgebung) in einer für dieses Fremdgen spezifischen Farbe: orange, blau oder grün.

Die Arbeit wurde gefördert von der Deutschen Forschungsgesellschaft, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und International Commitee for Animal Recording (ICAR).

Bereich: Gentechnik

Originaltitel: Cytoplasmic injection of murine zygotes with Sleeping Beauty transposon plasmids and minicircles results in the efficient generation of germline transgenic mice

Autoren: Wiebke Garrels, Thirumala R. Talluri, Maren Ziegler, Ilka Most, Diego O. Forcato (1, 2), Marco Schmeer, Martin Schleef, Zoltán Ivics, Wilfried A. Kues*

Institute: (1) Friedrich-Loeffler-Institut, Institut für Nutztiergenetik, Höltystraße 10, 31535 Neustadt am Rübenberge, (2) Departamento de Biologia Molecular, Universidad Nacional de Rio Cuarto, Córdoba, Argentina, (3) Plasmid Factory, Bielefeld, (4) Abteilung Medizinische Biotechnologie, Paul-Ehrlich-Institut, Langen

Zeitschrift: Biotechnology Journal 2016: 11; 178-184

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4797



Dokument 9Titel: Entwicklung einer Schizophrenie in Assoziation mit einer Störung der Reizfilterfunktion als Folge einer Aktivierung der Mikrogliazellen im heranwachsenden Organismus
Hintergrund: Untersuchung bestimmter Hirnzellen (Mikroglia) bei Mäusen, mit künstlich ausgelösten Schizophrenie-Symptomen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die männlichen und weiblichen Mäuse stammen von der Versuchstierzucht Charles River Wiga GmbH in Sulzfeld. Die Mäuse werden verpaart. Am 9. Schwangerschaftstag bekommen die Mäuse eine Spritze mit Poly (I:C) (=Polyinosinic:polycytidylic acid) in die Bauchhöhle. Aus Bevölkerungsstudien mit Menschen ist bekannt, dass z.B. eine Grippe-Infektion während der Schwangerschaft, Schizophrenie beim Kind begünstigen kann. Die Injektion von Poly (I:C) simuliert eine Infektion bei den Mäusen, um bei ihren Nachkommen Schizophrenie-ähnliche Symptome auszulösen. Eine zweite Tiergruppe, die Kontrollgruppe, erhält eine Spritze mit einer wirkungslosen Kochsalzlösung. Die Mäuse werden anschließend in Zweiergruppen bis zur Geburt gehalten. Die Jungtiere werden 28 Tage nach der Geburt entwöhnt.

Bei den Nachkommen wird nun untersucht, ob Defizite (Mängel) in der Reizfilterfunktion bestehen, d.h., ob das Auslösen von Schizophrenie-Symptomen funktioniert hat. Die Reizfilterfunktion sorgt dafür, dass das Gehirn wichtige Reize von unwichtigen trennt. Hierzu wird die Präpulsinhibition der Mäuse gemessen: Auf Schreckreize erfolgt eine bestimmte Schreckreaktion. Wenn zuvor ein schwächerer Reiz ("Präpuls") auftritt, wird bei gesunden Menschen und Mäusen die Schreckreaktion auf den danach folgenden eigentlichen Schreckreiz abgemildert. Bei Schizophrenie-Patienten bzw. Mäusen mit simulierter Schizophrenie funktioniert das nicht, d.h. die Tiere erschrecken sich, auch wenn es vor dem Schreckreiz einen schwächeren Reiz gab. In diesem Fall wird die Schreckreaktion auf einen akustischen Reiz gemessen. Dazu wird die Maus in eine Kammer gesetzt und wird immer wieder mit lauten Geräuschen erschreckt und unter Stress gesetzt. Dabei werden die Mäuse mit 120 Dezibel weißem Rauschen beschallt (Schreckreiz) oder mit einem vorgeschalteten Präpuls (90 dB) gefolgt vom Schreckreiz (120 dB). Ein Erschütterungs-Messinstrument zeichnet dabei die Erschütterung des Käfigs durch das Zusammenzucken der Maus auf.

Die Mäuse werden nach dem Versuch mit Kohlenstoffdioxid getötet. Dann werden die Mikrogliazellen aus dem Mäusehirn isoliert und auf Veränderungen untersucht.

Die Studie wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt (Projekt ERA-NET NEURON ("Network of European Funding for Neuroscience Research")).

Bereich: Psychiatrie, Hirnforschung, Neurologie, Neuropathologie

Originaltitel: Schizophrenia associated sensory gating deficits develop after adolescent microglia activation

Autoren: Manuela Eßlinger (1,2)*, Simone Wachholz (1,2), Marie-Pierre Manitz (1,2), Jennifer Plümper (1,2), Rainer Sommer, Georg Juckel (1,2), Astrid Friebe (1,2)

Institute: (1) Labor für Psychoneuroimmunologie, Abteilung für Psychiatrie, Zentrum für Klinische Forschung 1 (ZKF1 2/052), Universitätsstraße 150, Ruhr Universität Bochum, 44801 Bochum, (2) Klinik für Psychiatrie, LWL Universitätsklinikum Bochum, Ruhr Universität Bochum, Bochum

Zeitschrift: Brain, Behavior, and Immunity 2016: 58; 99-106

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4796



Dokument 10Titel: Vergleich von Sirtuin 3 Level in ALS und Huntington - Differentialeffekte in menschlichen Gewebeproben gegenüber transgenen Mausmodellen
Hintergrund: Die Expression einiger Proteine wird verglichen zwischen menschlichem Hirngewebe und speziellen "Mausmodellen" für die Krankheiten ALS und Huntington. Es stellt sich heraus, dass es keine Übereinstimmung gibt. Die Autoren bemerken, dass die Forschung mit transgenen Tieren modellspezifisch begrenzt sei und es Einschränkungen bei der Anwendung der Ergebnisse auf den Menschen gibt.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(sehr viele)
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Tübingen genehmigt. Es werden Mäuse dreier Linien mit jeweils verschiedenen Genmanipulationen bei Jackson Laboratory, USA, gekauft. Die Mäuse der einen Linie entwickeln ähnliche Symptome wie bei ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), die anderen zwei Linien wie bei der Huntington-Krankheit. Bei den Mäusen, die ALS simulieren sollen, werden jeweils einige Tiere mit dem Gendefekt und einige ohne ("Wildtyp") im Alter von 60, 100 und 130 Tagen getötet. Mit 100 Tagen treten die ersten Symptome auf und mit 130 Lebenstagen befinden sich die Mäuse im Endstadium der Krankheit. Dies zeigt sich, indem die Tiere nicht mehr in der Lage sind, aufzustehen, wenn sie auf die Seite gelegt werden, oder wenn sie mehr als 20% ihres Körpergewichtes verloren haben. Bei den Mäusen, die Huntington simulieren sollen, erfolgt die Tötung im Alter von 30, 60 und 90 Tagen.

Zudem werden Mäuse der verschiedenen genmanipulierten Linien getötet, um Zellkulturen aus ihrem Hirngewebe anzulegen. Die Daten der sogenannten ALS- und Huntington-"Mausmodelle" werden mit den Daten aus menschlichem Hirngewebe von verstorbenen Patienten verglichen.

Diese Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Helmholtz Institut unterstützt.

Bereich: ALS-Forschung, Neurologie, Molekularneurologie

Originaltitel: Comparison of sirtuin 3 levels in ALS and Huntington's Disease - Differential effects in human tissue samples vs. transgenic mouse models

Autoren: Eva Buck, Hanna Bayer, Katrin S. Lindenberg, Johannes Hanselmann, Noemi Pasquarelli, Albert C. Ludolph, Patrick Weydt (1,2)*, Anke Witting

Institute: (1) Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Ulm, Oberer Eselsberg 45, 89081 Ulm, (2) Klinik für Neurodegenerative Erkrankungen und Gerontopsychiatrie Uniklinik Bonn

Zeitschrift: Frontiers in Molecular Neuroscience 2017: 10; 156. doi: 10.3389/fnmol.2017.00156

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4795



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