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Datenbank Tierversuche

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4740 Ergebnisse wurden gefunden

Dokument 1Titel: Potente und selektive menschliche Neutrophilen-Elastase-Inhibitoren mit neuartiger äquatorialer Ringtopologie: In-vivo-Wirksamkeit des polaren Pyrimidopyridazins BAY-8040 in einem pulmonalen arteriellen Bluthochdruck-Rattenmodell
Hintergrund: Untersuchung der Wirksamkeit einer bestimmten Substanz bei Ratten mit künstlich erzeugtem Bluthochdruck im Lungenkreislauf.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Herkunft der Tiere ist nicht bekannt. Zu Beginn der Studie bekommen alle Tiere Monocrotalin unter die Haut gespritzt. Dies ist ein Pflanzengift, das zu starken Entzündungsreaktionen vor allem in der Lunge führt. Aufgrund dieser überschießenden Reaktionen des Immunsystems zeigen die Ratten etwa 4 Wochen nach dem Spritzen des Giftes eine schwerwiegende Erhöhung des Blutdruckes im Lungenkreislauf verbunden mit einer Vergrößerung der rechten Herzkammer. Mit Monocrotalin künstlich krankgemachte Tiere werden gerne als "Tiermodell" für die beim Menschen vorkommende pulmonale Hypertonie genutzt, eine Herzerkrankung mit vielfachen Ursachen, bei der es zur Erhöhung des Gefäßwiderstandes und damit des Blutdruckes im Lungenkreislauf kommt. Im Rahmen dieses Versuches erfolgt die Einteilung der Tiere in eine Kontrollgruppe (es wird "nur" die Spritze mit dem Gift gegeben) und eine Behandlungsgruppe. Die Ratten dieser Gruppe bekommen zwischen dem 14.-28. Tag nach der Giftspritze 2 x täglich mit einer Schlundsonde ein ein Testwirkstoff in den Magen verabreicht.

Bereich: Bluthochdruckforschung, Pharmakologie, Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Potent and selective human neutrophil elastase inhibitors with novel equatorial ring topology: in vivo efficacy of the polar pyrimidopyridazine BAY-8040 in a pulmonary arterial hypertension rat model

Autoren: Franz von Nussbaum (1)*, Volkhart M. Li (2), Daniel Meibom (3), Sonja Anlauf (3), Martin Bechem (4), Martina Delbeck (4), Michael Gerisch (5), Axel Harrenga (6), Dagmar Karthaus (3), Dieter Lang (5), Klemens Lustig (5), Joachim Mittendorf (3), Martina Schäfer (6), Stefan Schäfer (4), Jens Schamberger (3)

Institute: (1) Medizinische Chemie Berlin, Bayer HealthCare AG, Müllerstr. 178, 13353 Berlin, (2) Lead Discovery Wuppertal, Bayer HealthCare AG, Wuppertal, (3) Medizinische Chemie Wuppertal, Bayer HealthCare AG, Wuppertal, (4) Abteilung für Kardiologieforschung Wuppertal, Bayer HealthCare AG, Wuppertal, (5) Preclinical Drug Metabolism and Pharmacokinetics (DMPK) Wuppertal, Bayer HealthCare AG, Wuppertal, Lead Discovery, Strukturbiologie Berlin, Bayer HealthCare AG, Berlin

Zeitschrift: ChemMedChem 2016: 11; 199–206

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4858



Dokument 2Titel: Auswirkungen einer vorhergehenden Stimulation auf die Klanglokalisation und ihre Abbildung im auditiven Hirn (der Teil des Gehirns, der für das Gehör zuständig ist)
Hintergrund: Untersuchung bezüglich des räumlichen Hörvermögens von Gerbils.
Tiere: 15 Gerbils (Mongolische Gerbils (Rennmäuse))
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in Oldenburg genehmigt.

Verhaltensexperiment: Die 6 Tiere stammen aus der eigenen Zucht der Universität Oldenburg. Während der Versuche haben sie freien Zugang zu Wasser, bekommen aber nur eingeschränkt Futter. Erst wenn sie kooperieren, gibt es weiteres Futter. Dem eigentlichen Versuch ist eine 2-monatige Trainingsphase vorgeschaltet, in der den Tieren unter gleichen Bedingungen wie später während des eigentlichen Versuches ein bestimmtes Verhalten antrainiert werden soll. Durchgeführt werden die Experimente in einer abgedunkelten schallgedämpften Kabine. Dort befindet sich in etwa einem Meter Höhe auf einem Sockel eine Y-förmige Plattform, die mit einem Mikrofon ausgestattet ist. An den beiden Armen des Ypsilons sind Futterschüsseln angebracht, die mit jeweils einer Lichtschranke versehen sind. Außerdem befindet sich in Nasenhöhe ein Ring, ebenfalls mit Lichtschranke versehen. Im Halbkreis um den Teil der Plattform mit dem Loch sind 15 Lautsprecher in Ohrenhöhe installiert, die akustische Signale mit unterschiedlichen Frequenzen abgeben. Ein Lautsprecher (Referenzlautsprecher) ist dabei direkt vor dem Ring mit der Lichtschranke zu finden, die anderen 14 Lautsprecher verteilen sich rechts und links von den Ohren.

Das Training läuft wie folgt ab: Die Tiere sollen lernen, dass sie bei akustischen Signalen aus den Lautsprechern den Kopf in das Loch des Ringes stecken und dort so lange verbleiben, bis ein bestimmter Ton aus dem Referenzlautsprecher ertönt. Damit soll eine "reproduzierbare Kopfposition" gewährleistet werden. Je nachdem, von welcher Seite das akustische Signal gekommen ist, müssen sie nach dem Zielton aus dem Referenzlautsprecher entweder rechts oder links an die Futterschüssel. Ist es die falsche Seite oder verlassen sie mit ihrem Kopf zu schnell bzw. zu langsam den Ring gibt es kein Futter. Die Zeit, die die Tiere ihren Kopf in dem Ring belassen sollen, wird bis auf 3 Sekunden erhöht. Auch die Lautstärke der akustischen Stimuli wird auf bis zu 73 dB erhöht (das entspricht etwa der Lautstärke eines Staubsaugers in 1 m Entfernung).

In der eigentlichen Studie umfasst für jedes Tier eine Sitzung 74 Aktionen. Innerhalb dieser Aktionen werden die akustischen Stimuli in ihrer Qualität und Lautstärke variiert. Außerdem werden sie aus unterschiedlichen Lautsprechern, d.h. aus unterschiedlichen Richtungen von links oder rechts abgegeben. Ansonsten ist der Ablauf wie beim Training. Insgesamt werden 28 Sitzungen pro Rennmaus durchgeführt.

Elektrophysiologisches Experiment: Die 9 Gerbils dieses Teiles der Studie stammen ebenfalls aus der eigenen Zucht der Universität Oldenburg. Unter Narkose wird den Tieren an einer bestimmten Stelle des Schädels ein Loch gebohrt und die Hirnhaut entfernt. Bei 6 Rennmäusen wird dann eine Elektrode bis in den rechten Bereich des Mittelhirns implantiert, der für das Hörvermögen wichtig ist, bei 3 Tieren in den linken Bereich. Eine zusätzliche Elektrode wird als Referenzelektrode unter die Haut im Nackenbereich geschoben. Über Kopfhörer erfolgt jetzt die akustische Stimulation der Tiere. Diese Reize variieren in Frequenz, Lautstärke und Richtung aus der sie kommen. Dabei wird versucht, die Stimulation exakt so auszuführen, wie in der Verhaltensstudie. Über die Elektroden wird die Reaktion des Gehirns auf diese Reize gemessen. Was nach der Studie mit den Gerbils geschieht, ist nicht bekannt.

Die Studie wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Hörforschung, Hirnforschung

Originaltitel: Effect of preceding stimulation on sound localization and its representation in the auditory midbrain

Autoren: Sandra Tolnai*, Rainer Beutelmann, Georg M. Klump

Institute: Exzellenzcluster Hearing4all, Department für Neurowissenschaften, Fakultät VI – Medizin und Gesundheitswissenschaften, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Carl-von-Ossietzky-Str. 9-11, 26129 Oldenburg

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2017: 45; 460–471

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4857



Dokument 3Titel: Die mit IgM-angereicherte Lösung BT086 verbessert die Abwehrkapazität des Wirtes und die Erhaltung des Energiespeichers in einem Kaninchenmodell der Endotoxämie (Vergiftung mit Bakterien, deren Giftstoffe ins Blut gelangen)
Hintergrund: Studie zur Erforschung, ob die Gabe bestimmter Antikörper zu einer verbesserten Abwehr bei Kaninchen mit künstlich herbeigeführter Blutvergiftung führt. Fazit ist, dass dieser Versuch jetzt noch bei mehreren anderen Tierarten und mit unterschiedlichen Konzentrationen des Antikörpers durchgeführt werden soll.
Tiere: 20 Kaninchen (Weiße Neuseelandkaninchen)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Herkunft der Tiere ist unbekannt. Für die Studie werden die Tiere in 4 Gruppen zu je 5 Kaninchen eingeteilt: Die erste Gruppe dient dabei als Kontrollgruppe. Der Versuch erfolgt unter Narkose. Alle Kaninchen außer der Kontrollgruppe bekommen zu Beginn Bestandteile der Zellwand von bestimmten Bakterien in eine Vene gespritzt. In der Blutbahn lösen sie eine Blutvergiftung aus. Dieser Stoff wird häufig genutzt, um bei Tieren künstlich eine Blutvergiftung hervorzurufen. Ab der 15. Minute nach LPS-Gabe bekommen alle Kaninchen eine Elektrolytinfusion über die Vene. Dieser wird in Gruppe 3 ein bestimmtes Protein und in Gruppe 4 ein bestimmter Antikörper zugemischt. Wiederum 15 Minuten später erhalten alle Tiere über den Venenzugang eine Bakterien (E.coli) gespritzt, die ebenfalls Blutvergiftungen verursachen können. Alle 15-60 Minuten wird Blut aus einer Arterie für bestimmte Untersuchungen genommen. 4 Stunden nach Beginn der Narkose werden die Tiere auf unbekannte Weise getötet und Lunge, Leber, Milz und Nieren für weitere Untersuchungen entfernt.

Die Studie wird gefördert durch Biotest AG, Dreieich.

Bereich: Sepsisforschung, Bakteriologie, Immunologie

Originaltitel: IgM-enriched solution BT086 improves host defense capacity and energy store preservation in a rabbit model of endotoxemia

Autoren: S. Shmygalev (1)*, M. Damm (1), L. Knels (2), A. Strassburg (3), K. Wünsche (3), R. Dumke (4), S.N. Stehr (5), T. Koch (1), A.R. Heller (1)

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Technische Universität Dresden, Fetscherstr. 74, 01307 Dresden, (2) Institut für Anatomie, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden, Dresden, (3) Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden, Dresden, (4) Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden, Dresden, (5) Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Lübeck

Zeitschrift: Acta Anaesthesiologica Scandinavica 2016: 60; 502–512

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4856



Dokument 4Titel: 3D-Ultraschall-Biomikroskopie zur Beurteilung von repariertem Gewebe im Knorpel: volumetrische Charakterisierung und Korrelation zu etablierte Klassifikationssystemen
Hintergrund: Untersuchungen an Schafen mit künstlich zugefügten Knorpeldefekten, ob eine spezielle Art des Ultraschalls geeignet ist, um die Qualität von Knorpelreparatur-Gewebes zu beurteilen.
Tiere: 32 Schafe (Merino-Schafe)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Herkunft der Schafe ist unbekannt. In einer ersten Operation unter Narkose wird zunächst bei allen Tieren am Beckenkamm Knochenmark entnommen (um daraus Stammzellen zu gewinnen). Außerdem werden über einen Schnitt die Kniegelenke der Schafe beidseitig eröffnet und am unteren Teil des Oberschenkels mit Hilfe einer Biopsiestanze ein tiefer Knorpeldefekt von 7 mm Durchmesser herbeigeführt. Dies geschieht in einem Bereich, der durch das Körpergewicht der Tiere stark beansprucht wird. 42 Tage später werden den Tieren erneut unter Narkose die rechten Kniegelenke aufgeschnitten. Die Bereiche der Knorpeldefekte werden bei 16 Tieren mit einem Bindegewebsgerüst behandelt, das mit eigenen Stammzellen besiedelt wurde. Bei der anderen Hälfte der Schafe werden die verletzten Knorpelbereiche mit einem zellfreien sehr dichten Bindegewebsgerüst behandelt. Die linken Knie der Tiere werden nicht ein weiteres Mal eröffnet und dienen als "unbehandelte Kontrollen". Nach der 2. Operation "darf" die eine Hälfte der Schafe ein Jahr "frei herumlaufen" (wird nicht näher erläutert), die andere Hälfte zwei Jahre. Nach Ablauf dieser Frist werden sie auf unbekannte Weise getötet und der Knorpel der Kniegelenke mit verschiedenen diagnostischen Methoden untersucht.

Die Studie wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Bereich: Wiederherstellungschirurgie, Traumatologie, Bildgebene Verfahren

Originaltitel: 3D ultrasound biomicroscopy for assessment of cartilage repair tissue: Volumetric characterisation and correlation to established classification systems

Autoren: M. Schöne (1), N. Männicke (1), J.S. Somerson (2), B. Marquaß (3,4), R. Henkelmann (3,4), T. Aigner (1), K. Raum (1), R.M. Schulz (3,4,6)*

Institute: (1) Berlin-Brandenburg Centrum für Regenerative Therapien, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin, (2) Department of Orthopaedics and Sports Medicine, University of Washington, Seattle, USA, (3) Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie, Universitätsklinikum Leipzig, Liebigstr. 20, 04103 Leipzig, (4) Sächsischer Inkubator für klinische Translation (früher: Translationszentrum für Regenerative Medizin), Universität Leipzig, Philipp-Rosenthal-Str. 55, 04103 Leipzig, (5) Institut für Pathologie, Klinikum Coburg, Coburg, (6) Zelltechniken und angewandte Stammzellbiologie, Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum, Universität Leipzig, Deutscher Platz 5, 04103 Leipzig

Zeitschrift: European Cells and Materials 2016: 31; 119–135

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4855



Dokument 5Titel: EKG-Messung bei Meerschweinchen bei vollem Bewusstsein
Hintergrund: Studie zur Verbesserung der Messbarkeit von Körperreaktionen von Meerschweinchen auf Substanzen im Rahmen der präklinischen Medikamentenprüfung.
Tiere: 64 Meerschweinchen
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Tiere stammen von Harlan (Horst in den Niederlanden oder Huntington, Großbritannien). Für die Studie bekommen die Meerschweinchen einen Sender implantiert, mit dem sich EKG, Körpertemperatur und Bewegungsaktivität messen lassen. Dafür werden die Tiere mit Gas in Narkose gelegt und der Bauch aufgeschnitten. Die Box des Senders wird von innen an der Bauchwand festgenäht und die Bauchhöhle wieder verschlossen. Zur individuellen Identifikation bekommen alle Tiere noch einen Transponder unter die Haut implantiert. Während der Operation erfolgt auch das Anbringen von je zwei Elektroden, mit denen das EKG gemessen werden kann. Hierfür werden 3 verschiedene Varianten genutzt. Jeweils ausgehend vom Sender wird bei einem Drittel der Meerschweinchen eine Elektrode rechts am Brustkorb unter die Haut gesetzt, die andere links hinter die letzte Rippe. Das zweite Drittel erhält auch die Elektrode an der rechten Brustwand, die andere Elektrode wird während der Bauchoperation am linken Teil des Zwerchfells fixiert. Beim letzten Drittel der Tiere wird eine Elektrode über die linke Halsvene bis zur Herzbasis vorgeschoben und fixiert. Die zweite Elektrode wird am linken Teil des Zwerchfells festgenäht. Nach der Operation "dürfen sich die Tiere für 14 Tage erholen".

Für die eigentliche Studie werden die Tiere 1 Tag vorher jeweils zu zweit in einen kleinen Käfig mit abgedunkelter Umgebung gesetzt. Auf dessen Unterseite ist auch der Empfänger angebraucht, mit dem die EKG-Werte, Körpertemperatur und Bewegungsaktivität gemessen werden können. Je ein Tier aus den 2er-Gruppen bekommt ein Medikament zum Schlucken in die Backentasche, das andere Tier dient der Kontrolle. In den 2 Stunden vor der Medikamentengabe werden die Werte gemessen, ebenso wie alle 30 Minuten nach der Eingabe über einen Zeitraum von 15-24 Stunden. Insgesamt wird der Einfluss von 6 verschiedenen Substanzen auf EKG, Temperatur und Bewegungsaktivität der Tiere gemessen.

Zusätzlich zu den genannten Messungen werden noch Blutproben für pharmakokinetische Untersuchungen entnommen (Die Pharmakokinetik befasst sich mit Aufnahme, Verteilung, Abbau und Ausscheidung eines Medikaments). Dafür wird bei einigen Meerschweinchen unter Narkose über einen Hautschnitt ein Venenzugang in die linke Halsvene gelegt. Die Fixierung des Katheters erfolgt mittels Festnähen im Nacken der Tiere.

Die Ergebnisse dieser Studie werden mit denen aus einer anderen Studie mit Beagle-Hunden verglichen. Dort wurden ebenfalls EKG-Messungen durchgeführt und die Blutkonzentration derselben Substanzen in den 15 Stunden nach der Eingabe mittels Gelatinekapsel oder Tablette gemessen.

Förderer dieses Versuches ist die Bayer Pharma AG.

Bereich: Pharmakologie, Toxikologie

Originaltitel: ECG telmetry in conscious guinea pigs

Autoren: Sabine Ruppert (1), Thomas Vormberge (1), Bernd-Wolfgang Igl (2), Michael Hoffmann (1)*

Institute: (1) Safety Pharmacology, Bayer Pharma AG, Aprather Weg 18a, 42096 Wuppertal, (2) Research & Clinical Sciences Statistics, Bayer Pharma AG, Berlin

Zeitschrift: Journal of Pharmacological and Toxicological Methods 2016: 81; 88–98

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4854



Dokument 6Titel: Zugelassene squalenhaltige Hilfsstoffe verbessern stammspezifische Antikörperreaktionen gegen Influenza Hämagglutinin (Protein an der Oberfläche des Virus) und regen die Bildung von subtypenspezifischen Antikörper gegen Neuraminidase an
Hintergrund: Untersuchungen zum Einfluss von verschiedenen Hilfsstoffen als Zusatz zu Grippeimpfungen auf die Immunantwort von Frettchen.
Tiere: 24 Frettchen
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Studie wird vom Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt. Die Herkunft der Tiere ist unbekannt. Für den Versuch werden die Frettchen in 6 Gruppen zu je 4 Tieren eingeteilt. 5 Gruppen bekommen im Abstand von 21 Tagen zwei Impfungen gegen Influenza A (H1N1) mittels Injektion in die Muskulatur. Eine Gruppe erhält dabei einen unverdünnten Grippeimpfstoff, bei 4 Gruppen ist der Impfstoff jeweils mit einem unterschiedlichen Hilfsstoff vermischt. Die 6. Gruppe erhält als Kontrolle eine wirkungslose Flüssigkeit ohne Impfstoff. In den folgenden Monaten werden den Tieren mehrfach Blutproben entnommen (Woche 1, 3, 6, 11, 15 und 19). 6 Monate nach der Impfung werden die geimpften Frettchen und die ungeimpften Tiere der 6. Gruppe mittels Einträufeln in die Nase mit dem Grippeerreger infiziert. In den anschließenden 4 Tagen erfolgt täglich die Messung der Körpertemperatur und des Gewichtes. Unabhängig davon, ob und wenn ja mit welchem Impfstoff die Tiere geimpft wurden, bekommen sie Fieber und zeigen einen Gewichtsverlust von etwa 4 %, was vermutlich auf einen verringerten Appetit zurückzuführen ist. 4 Tage nach der Infektion werden die Frettchen auf unbekannte Weise getötet. Danach werden zum letzten Mal Blutproben genommen und Organe für weitere Untersuchungen entnommen.

Bereich: Impfstoffforschung, Infektionsforschung, Virologie

Originaltitel: Squalene-containing licensed adjuvants enhance strain-specific antibody responses against the influenza hemagglutinin and induce subtype-specific antibodies against the neuraminidase

Autoren: Rebecca Schmidt (1), Edgar Holznagel (1), Britta Neumann (2), Nina Alex (2), Bevan Sawatsky (1), Theresa Enkirch (1), Kristin Pfeffermann (1), Carina Kruip (1), Veronika von Messling (1)*, Ralf Wagner (2)*

Institute: (1) Abteilung Veterinärmedizin, Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, Paul-Ehrlich-Str. 51-59, 63225 Langen, (2) Abteilung Virologie, Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, Paul-Ehrlich-Str. 51-59, 63225 Langen

Zeitschrift: Vaccine 2016: 34; 5329 – 5335

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4853



Dokument 7Titel: Phosphat-Konversionsschicht reduziert die Zersetzungsrate und unterdrückt Nebenwirkungen von metallischen Magnesiumimplantaten im Tiermodell
Hintergrund: Untersuchung der Reaktion des Gewebes von Mäusen auf verschieden beschichtete Magnesiumimplantate.
Tiere: 12 Mäuse (ca.)
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Tiere stammen von Harlan-Winkelmann, Borchen, und am Helmholtz-Zentrum in Braunschweig gehalten. Genehmigt wird die Studie durch die zuständige Behörde LAVES in Niedersachsen. Für den Versuch werden die Mäuse über eine Spritze in die Bauchhöhle in Narkose gelegt und am Rücken rasiert. Dort wird die Haut an drei Stellen auf einer Länge von jeweils 0,5 cm aufgeschnitten. Die Haut wird vom Unterhautgewebe gelöst, so dass eine Höhle entsteht. In die 3 Höhlen bekommen die Tiere 3 verschiedene Implantate (reines Magnesium, Magnesium mit Phosphat oder Fluorid beschichtet) eingesetzt und die Haut wird wieder zugenäht. Ein Tier bekommt zum Vergleich Titanimplantate. Direkt nach der Operation und anschließend 1 x wöchentlich über die nächsten 56 Tage wird die Gasbildung rund um die Implantate mittels einer Schieblehre gemessen (Höhe und Durchmesser). Am Ende der Studie werden die Tiere mittels CO2 und anschließendem Genickbruch getötet. Die Implantate und umliegendes Gewebe werden entfernt um die Korrosion der Metalle und Entzündungsreaktionen des Gewebes zu untersuchen.

Die Studie wird gefördert durch ein gemeinschaftliches Stipendium der Higher Education Commission of Pakistan und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Außerdem erfolgt eine Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Biomaterial-Forschung, Chirurgie

Originaltitel: Phosphate conversion coating reduces the degradation rate and suppresses side effects of metallic magnesium implants in an animal model

Autoren: Muhammad Imran Rahim (1), Ana Tavares (2), Florian Evertz (2), Marc Kieke (3), Jan-Marten Seitz (4,7), Rainer Eifler (4), Andreas Weizbauer (5,6), Hans Jürgen Maier (4), Birgit Glasmacher (2), Peter Behrens (3), Hansjörg Hauser (1), Peter P. Mueller (1)*

Institute: (1) Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Inhoffenstr. 7, 38124 Braunschweig, (2) Institut für Multiphasische Prozesse, Leibniz Universität Hannover, Hannover, (3) Institut für Anorganische Chemie, Leibniz Universität Hannover, Hannover, (4) Institut für Werkstoffkunde, Leipniz Universität Hannover, Hannover, (5) CrossBIT, Verbundzentrum für Biokompatibilität und Implantatimmunologie in der Medizintechnik, Orthopädische Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover, Hannover, (6) Labor für Biomechanik und Biomaterialien, Orthopädische Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover, Hannover, (7) Department of Materials Science and Engineering, Michigan Technological University, Houghton, Michigan

Zeitschrift: Journal of Biomedical Materials Research 2017: 105(6); 1622-1635

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4852



Dokument 8Titel: Eine kreuzweise Verformbarkeit in der höhergradigen Hörrinde von erblich tauben Katzen schränkt die Hörreaktion gegenüber Cochleaimplantaten nicht ein
Hintergrund: Ist bei von Geburt an tauben Katzen der Hörbereich im Gehirn ausgeprägt?
Tiere: 9 Katzen
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Der Versuch wird vom Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), Oldenburg, genehmigt. Die Katzen stammen aus einer unieigenen Kolonie. Es handelt sich um 5 weiße Katzen, die von Geburt an taub sind und 4 hörende Katzen. Im Alter von 4 Wochen wird das Hörvermögen der Tiere getestet. Dazu wird der Kopf einer narkotisierten Katze in einen stereotaktischen Halteapparat eingespannt. Die Kopfhaut wird aufgeschnitten, in den Schädelknochen wird ein Loch gebohrt. Eine Elektrode wird in das Gewebe der Hörrinde eingelassen. Es werden verschieden laute Klickgeräusche abgespielt und die Nervenaktivitäten im Gehirn werden bestimmt. Bei den tauben Katzen gibt es keinerlei Nervenaktivitäten. Bei den eigentlichen Versuchen sind die Katzen mehr als 12 Monate alt. Es wird zunächst noch einmal das Hörvermögen auf die gleiche Weise getestet.

Dann wird bei den tauben Katzen ein Loch in die Bulla (Knochen hinter dem Ohr) gebohrt, um ein Cochleaimplantat in das Innenohr einzusetzen. Bei den hörenden Katzen wird Neomycinsulfat in das Innenohr injiziert und nach 5 Minuten wieder abgesaugt. Dieses Antibiotikum zerstört die feinen Haarzellen im Innenohr. So werden die Tiere künstlich taub gemacht. Nun erhalten auch diese Katzen ein Cochleaimplantat.

Bei allen Katzen wird die Kopfhaut aufgeschnitten und ein großes Loch wird in den Schädel gebohrt. Darüber wird eine Elektrodenkammer angebracht. Die harte Hirnhaut wird aufgeschnitten, so dass das Hirngewebe zu sehen ist. Es wird mit Silikonöl bedeckt, damit es nicht austrocknet. An zwei Stellen werden 2 Multielektroden-Arrays, Platten mit jeweils 16 Elektroden, in das Hirngewebe eingelassen. Mit einem Antriebsgerät können sie weiter in das Gewebe geschoben werden. Nun werden die Ohren mit verschieden lauten Geräuschen beschallt und die Augen mit Lichtblitzen verschiedener Intensität gereizt. Die Reaktion auf die akustischen und visuellen Reize in Form von Nervenaktivitäten im Gehirn wird mit den Elektroden gemessen. Schließlich werden die Katzen durch Injektion von Formalin ins Herz getötet. Die Gehirne werden herausgeschnitten und feingeweblich untersucht.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der MED-EL GmbH, Innsbruck, Österreich unterstützt.

Bereich: Hörforschung

Originaltitel: Cross-modal plasticity in higher-order auditory cortex of congenitally deaf cats does not limit auditory responsiveness to cochlear implants

Autoren: Rüdiger Land (1)*, Peter Baumhoff (1), Jochen Tillein (1,2), Stephen G. Lomber (3), Peter Hubka (1), Andrej Kral (1,4)

Institute: (1) Institute of AudioNeuroTechnology und Abteilung Experimentelle Otologie, Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Medizinische Hochschule Hannover, Stadtfelddamm 34, 30625 Hannover, (2), Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, J.W. Goethe Universität, Frankfurt am Main, (3) Brain and Mind Institute and Department of Physiology and Pharmacology, University of Western Ontario, London, Ontario, Canada, (4) School of Behavioral and Brain Sciences, The University of Texas at Dallas, Dallas, Texas, USA

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2016: 36(23); 6175-6185

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4851



Dokument 9Titel: Vergleichende Analyse der Wirkung der neurotrophischen Faktoren CDNF und GDNF bei einem nichtmenschlichen Primatenmodell für die Parkinson Krankheit
Hintergrund: Behandlung von künstlich ausgelösten Parkinson-Symptomen bei Weißbüscheläffchen.
Tiere: 16 Affen (Weißbüscheläffchen)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die 16 erwachsenen Weißbüscheläffchen (2-6 Jahre alt) stammen aus der Zucht des Deutschen Primatenzentrums Göttingen (DPZ). Die Tiere werden zu zweit in Käfigen von 80 x 150 x 66 cm Größe gehalten.

Bei den Affen wird unter Narkose eine Kanüle in das Gehirn eingepflanzt. Dazu wird der Kopf in eine stereotaktische Halterung eingespannt. Die Kopfhaut wird aufgeschnitten und es wird ein Loch in den Schädelknochen gebohrt. Eine Teflonkanüle wird an einer bestimmten Stelle des Gehirns eingelassen und mit Zahnzement am Schädelknochen fixiert. Eine osmotische Minipumpe wird unter die Haut zwischen den Schulterblättern eingepflanzt. Ein Schlauch führt von der Pumpe zu der Kanüle. So wird bei 5 Affen in den nächsten 4 Wochen kontinuierlich eine Testsubstanz in das Gehirn infundiert. Ein Affe erhält als Kontrolle eine wirkungslose Flüssigkeit infundiert. Dann werden die Affen betäubt und durch Injektion von Formalin in die Blutbahn getötet.

In einem zweiten Experiment werden bei 9 Affen geringe Parkinson-Symptome ausgelöst. Dazu wird bei den Tieren unter Narkose der Kopf in einer Halterung fixiert und 6-OHDA wird an 6 Stellen in das Gehirn injiziert. Es ist unklar, wie viele Löcher dafür gebohrt werden. 6-OHDA tötet bestimmte Nervenzellen, so dass die Tiere Bewegungsstörungen erleiden, wobei bei diesem Experiment die Symptome nicht sehr ausgeprägt sein sollen. 3 Wochen nach der Injektion wird bei 4 Affen die Testsubstanz an die Stellen im Gehirn injiziert, wo zuvor 6-OHDA injiziert worden war. 4 Affen erhalten eine andere Testsubstanz. Ein Affe erhält eine wirkungslose Substanz. Sowohl vor als auch nach der Symptomauslösung und der Behandlung werden die Tiere mehrfach mit Bild gebenden Verfahren (SPECT, MRI) untersucht. 13 Wochen nach der Behandlung mit den Testsubstanzen werden die Affen auf die gleiche Weise wie oben beschrieben getötet. Ihre Gehirne werden feingeweblich untersucht.

Affe Nr. 16 wird für eine Sequenzanalyse getötet, wobei nicht genau beschrieben wird, was mit dem Tier zuvor geschieht.

Bereich: Parkinson-Forschung

Originaltitel: Comparative analysis of the effects of neurotrophic factors CDNF and GDNF in a nonhuman primate model of Parkinson’s disease

Autoren: Enrique Garea-Rodriguez (1,2,3)*, Ave Eesmaa (4), Päivi Lindholm (4), Christina Schlumbohm (1,5), Jessica König (1,5), Birgit Meller (6), Kerstin Krieglstein (7), Gunther Helms (8), Mart Saarma (4), Eberhard Fuchs (1,3)

Institute: (1) Abteilung für Klinische Neurobiologie, Deutsches Primatenzentrum Göttingen, Kellnerweg 4, 37077 Göttingen, (2) Abteilung für Neuroanatomie, Institut für Anatomie und Zellbiologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg, (3) Center for Molecular Physiology of the Brain (CMPB), Universität Göttingen, Göttingen, (4) Institute of Biotechnology, University of Helsinki, Helsinki, Finnland, (5) Encepharm, Göttingen, (6) Klinik für Nuklearmedizin, Universitätsmedizin, Georg-August-Universität Göttingen, Göttingen, (7) Abteilung für Molekulare Embryologie, Institut für Anatomie und Zellbiologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg, (8) Kognitive Neurologie, Universitätsmedizin, Georg-August-Universität Göttingen, Göttingen

Zeitschrift: PLOS One 2016: 11(2); e0149776

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4850



Dokument 10Titel: Etablierung eines niedrig dosierten Hunde-Endotoxämie-Modells zum Test von entzündungshemmenden Medikamenten: Auswirkungen von Prednisolon
Hintergrund: Entwicklung eines "Tiermodells" am Hund zur Testung von entzündungshemmenden Medikamenten. Das gleiche Modell wird bereits bei menschlichen Probanden eingesetzt.
Tiere: 36 Hunde (Beagles)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Den Hunden wird eine Infusion mit Lipopolysacchariden (LPS) gegeben. Dies sind Bestandteile die auf der Oberfläche vieler Bakterien sitzen und Entzündungen im menschlichen und tierischen Körper auslösen. Die Hunde bekommen anschließend das entzündungshemmende Medikament Prednisolon. Dann wird die Wirkung des Medikaments untersucht.

Im ersten Teil des Tierversuches werden 12 männlichen Beagles in 4 Gruppen aufgeteilt. Die Tiere in Gruppe 1-3 bekommen die LPS in unterschiedlichen Dosierungen per Infusion in eine Vene verabreicht. Die Tiere in Gruppe 4 erhalten ein Placebo in Form von Kochsalzlösung als Infusion. Es werden mehrmals im Abstand von einer halben bis mehreren Stunden insgesamt 17 Blutproben aus Hinterbein- oder Vorderbeinvenen entnommen und das Blut wird auf Entzündungsanzeichen untersucht. Alle Tiere bekommen durch die LPS gerötete Ohren, Bindehaut und Zahnfleisch. Zudem zeigen manche Tiere durch die Entzündungsreaktion einen leichten Anstieg der Herz- und Atemfrequenz. Die Körpertemperatur steigt um 2 Grad an. Die Tiere, welche eine mittlere bzw. hohe Dosis der LPS erhalten, zeigen Erbrechen und Durchfall.

Im zweiten Teil des Versuches werden 24 männliche Beagle in 4 Gruppen aufgeteilt. Die Tiere bekommen einmal am Tag über den Mund Prednisolon bzw. einen Placebo 3 Tage lang verabreicht. Am dritten Tag erhalten alle Tiere LPS über eine Infusion. Analog zu der obigen Vorgehensweise werden den Tieren Blutproben entnommen und untersucht, um zu sehen, ob die Entzündungssymptome unterdrückt werden. Die Hunde bekommen unter der Prednisolonbehandlung weichen Stuhlgang. Vier Tiere zeigen Erbrechen nach der Infusion von LPS. Die Körpertemperatur der Tiere steigt nach der Infusion um 1,6 Grad an. Keiner der Hunde stirbt während der Versuche. Das weitere Schicksal der Tiere ist unbekannt.

Bereich: Entzündungsforschung, Immunologie, Pharmakologie, Toxikologie

Originaltitel: Establishment of a low dose canine endotoxemia model to test anti-inflammatory drugs: effects of prednisolone

Autoren: F. De Vries (1), J. Leuschner (2), B. Jilma (3)*, U. Derhaschnig (3)

Institute: (1) Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH, Ingelheim (2), LPT Laboratory of Pharmacology and Toxicology GmbH & Co. KG, Redderweg 8, 21147 Hamburg, (3) Universitätsklinik Wien, Institut für Klinische Pharmakologie, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien, Österreich

Zeitschrift: International Journal of Immunopathology and Pharmacology 2013: 26(4); 861-869

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4849



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